Trainingsmythen aufgeklärt – zonenbetonte Fettverbrennung

Schluss mit Broscience! Es wird Zeit das letzte Mal für alle reinen Tisch zu machen und die größten Trainingsmythen ein für alle mal zu beenden! Außerdem ein paar Möglichkeiten und Tipps wie diese Mythen vielleicht umgangen oder alternativ erreicht werden können.

Trainingsmythos 1:

Zonenbetonte Fettverbrennung

Sicherlich hat jeder schon einmal den Gedanken gehabt nur an einer bestimmten Körperstelle Fett verbrennen zu wollen. Beliebte Ziele sind meistens Bauch, Beine, Po und der Hüftenbereich. Das kann man natürlich verstehen, denn der Körper speichert dort besonders die Fettreserven für schlechte Zeiten. Urheber: Rance CostaBei Frauen befinden sich dort Extradepots, die sie evolutionsbedingt haben und nur viel zu gerne loswerden wollen. Daraufhin werden P90X DVDs gekauft und andere Programme für zuhause, die Ausdauer-programme für die jeweiligen Problem-zonen anbieten und 1000ende von Situs etc. abgeleistet werden müssen, um endlich den Bauch vom Fett freizulegen oder die Beine zu straffen. Dies ist ein absoluter Trainingsmythos!! Es ist physiologisch nicht möglich nur an einer Stelle Fett zu reduzieren, denn dies ist genetisch festgelegt. Im Gegenteil: gerade an den meisten Problemzonen, wie Bauch oder Hüften, ist das Fett am schwierigsten wegzukriegen, da die Innereien vor Kälte geschützt werden sollen.

So kann man ihn umgehen:

Die wahre Heilung gegen Problemzonenbekämpfung ist zweierlei:

1. Zum einen kann Ausdauertraining durchaus helfen. Nur natürlich leider nicht für die angepeilte Problemzone. Es hilft verschiedene Problemzonen anzugehen und der allgemeinen Gesundheit. Nur geschieht dies sehr langsam und mit viel Geduld.

2. Besonders am Anfang deutlich schneller und zielgerichteter erweist sich isometrisches Krafttraining. Hier können kleine oder weniger kleine Muskelgruppen gezielt mit maximaler Spannung belastet werden, was beispielsweise bei dynamischem Training wegen ständig wechselnden Hebelverhältnissen weniger gut möglich ist, wodurch der Muskel ebenfalls weniger gereizt wird und somit weniger wächst. Ähnlichen Effekt hat Ausdauertraining: Weniger Muskelreiz also weniger Muskelwachstum.

Denn der Schlüssel zur Problemzonenbekämpfung liegt beim Muskelwachstum, da dies gezielt möglich ist. Prozentual verringert sich so der Anteil an Fettgewebe zu Muskelmasse an der besagten Körperstelle, wodurch die Beine oder der Hintern deutlich gestrafft wird und die Haut nicht einfach lose herunterhängt. Dazu muss man nicht einmal einen Jahresvertrag im Fitness-Studio abschließen, sondern kann derartigen Muskelaufbau bereits zuhause beginnen.

Dazu kann ich das Buch “Fit ohne Geräte” nur wärmstens empfehlen. Es werden keinerlei Geräte gebraucht, sondern nur das eigene Körpergewicht. Bei anderen Programmen, die ich ausprobieren wollte, wurden meist viele
verschiedene Bänder und kleine Trainingsgeräte benötigt, die aufsummiert mehrere Monatsbeiträge im Fitness-Studio gekostet hätten.

Bei Mark Laurens Buch ist bereits alles inklusive und das Programm sieht gerade einmal vier 30-minütige Trainingseinheiten maximal pro Woche vor. Wer doch noch weiter gehen möchte kann immer noch über einen Beitritt ins Studio oder weitere Homegym-Geräte nachdenken.

 

 

 

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